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Neues und so

Ein großer Schock hat mich soeben ereilt!
Doch zuerst etwas zu den Umständen. Gestern fleuchten und kreuchten mir mal wieder so einige Gedanken im Hirn herum und manifestierten sich zu einer Entscheidung. Ich wollte eine Maultrommel besitzen. Mit diesem Gedanken bestritt ich den Verlauf des Tages, bis ich mich schließlich abends daran machte, eine Seite zu finden, auf der man Maultrommeln bestellen konnte.
Die ersten Objekte waren zwar nett anzusehen, aber kosteten ab 30 Euro aufwärts. Da es aber durchaus passieren könnte, dass Maultrommelspielen das absolut schrecklichste Erlebnis sein könnte, was mir je wiederfahren ist, suchte ich weiter nach günstigeren Angebot. Mir kam der Gedankenblitz mal bei Thomann vorbeizuschauen und just fand ich drei Maultrommeln unterschiedlicher Größen für jeweils um die 3 Euro. Die mittlere war schnell bestellt und ich lies mich anschließend von Raoul Duke und Dr. Gonzo in den Schlaf trippen.
Heute Morgen. Ein Wecker klingelt, ich tue das übliche. Pünktlich in der Schule entscheinend, muss ich feststellen, dass mehrere Stunden ausfallen und ich eigentlich noch im Bett liegen könnte. Um zu verhindern, dass ich das ganze vollends realisiere, schwinge ich mich also wieder auf mein Fahrrad und teleportiere mich (sozusagen) nach Hause.
Nach dieser Fahrt war an Schlaf nicht mehr zu denken, ich aktiviere meinen PC und pflanze mich davor.
"E-Mails" checken, war mein erster Gedanke, welcher prompt in die Tat umgesetzt wurde und, tatsächlich, da war eine neue Post von Thomann.
"Sicherlich haben Sie übersehen, dass unser Mindestbestellwert € 25,00 (Gesamtwarenwert) beträgt. Ihr Auftrag konnte aus diesem Grund leider nicht bearbeitet werden."
Solche und andere Sachen standen in der Mail. Vollkommen schockiert über dieses Kommerzdenken, musterte ich meinen Bestellwert. Er betrug 2,70 Euro.
Was soll ich mir kaufen, um die restlichen... ähm... ca. 20,00 Euro aufzufüllen?
Noch mehr Maultrommeln? Maultrommelzubehör?
Niemals! Stattdessen werde ich mich nach einem anderen Anbieter umschauen.

Soweit etwas zum heutigen Tag. In der Hoffnung, dass immer weniger Leute meinen Blog lesen, habe ich in letzter Zeit keine Einträge gemacht, um schließlich einen so schockierenden zu schreiben, dass ihn niemand liest und ich mir keine Gedanken um irgendwelche Konsequenzen machen muss!
Bedauerlicherweise musste ich feststellen, dass es nicht weniger werden.

Um euch trotzdem einen interessanten Eintrag zu bescheren, falls dies mit dem Maultrommelgeschehen nicht schon längst passiert ist, muss ich mir etwas einfallen lassen. Kreativität ist also gefragt, eine Eigenschaft, die sich bei mir auf der Erfindung neuer Grunzlaute beschränkt.

Zunächst einmal etwas zu den vergangenen Tagen, um mir selbst Zeit zu geben.
Es wurde viel am Wasser herumgelegen, Shisha geraucht und Radler gezischt. Insgesamt sehr schöne Tage, an denen man merkt, dass der Treibhauseffekt etwas wunderbares ist und man sich ärgert, dass man keine CO² haltigen Deosprühflaschen kaufen kann um damit singend und sprühend über Wiesen und Felder zu springen, um das warme Wetterchen noch zu verlängern.
Gefühlte 30° sind aber meiner Meinung nach trotzdem ganz o.k. für den April.
Meine Häckisäcki-Skills konnte ich leider nicht verbessern, da ich schlichtweg den Ball in der Sonne nicht sehen konnte!

Nun also etwas zum Wesen des Häckisäcks.
Ein unförmiges Etwas, mal an eine Kugel erinnernd, dann widerrum eher pfannkuchenförmig. Selten wurden Exemplare mit animalischen oder gar menschlichen Formen gesichtet.
Die praktische Umsetzung ihrer Fortpflanzung ist derzeit noch unklar. Dieser Umstand wird auch weiterhin so fortbestehen - nicht, da Häckisäcks so geheimnisvolle Dinge sind - sondern, dass es kein Schwein interessiert. Theorien gibt es dennoch.
Häckisäcks brauchen einen sogenannten Wirt oder Bestäuber, der sie häckelt. Um das Häckeln herbeizuführen benutzen sie unglaubliche, ja unheimliche Tricks zur Reizaktivierung ihrer bevorzugten Bestäuber - den Menschen.
Der normale Mensch kann sich dem Anblick eines, auf dem Boden liegenden Häckisäcks, nicht entziehen. Er wird auf ihn zusteuern, ihn betrachten und dann - im besten Fall - wegkicken. Der Häckisäck rollt über den Boden und verliert Wolle. Diese Wolle wird von Wollsammlern aufgesammelt und zu einem neuen Häckisäck gehäckelt.
Kritische Stimmen behaupten jedoch, dass diese Theorie völliger Quatsch sei und nur ein Pawian, der sich, bei dem Versuch eine Kokosnuss mit seinem Kopf zu öffnen, selbst einen Schädelbruch zugezogen hat, auf solch eine bescheuerte Idee kommen könnte.
Ich weiß es nicht. Fest steht jedoch, dass etwas fest steht, auch wenn nicht ganz fest steht, was fest steht.

Nachdem ich eben das Bild eines Spatzen mit Hörnern und großem Nasenloch malte und es hochladen wollte, fiel mir auf, dass mein Webspace mit allen Bildern gelöscht wurde. Ein kontrollierender Blick auf meinen Blog bestätigte meien Befürchtungen. Ich werde mir also neuen Webspace suchen müssen und in mühevoller Kleinstarbeit alle Bilder dort hochladen, sowie die URLs der alten Beiträge angleichen.

Der Gewinner des Ostereierspiels ist übrigens Hotti, da er die richtige Anzahl genannt hat! Wo die Eier lagen war natürlich vollkommen egal.
Hotti wird von mir demnächst reichlich belohnt.

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